Gunter Grass

Ricordando Günter Grass: l’incipit del romanzo “Il tamburo di latta”

Blechtrommel

Günter Grass è morto a Lubecca, dove viveva, nella mattina di oggi, 13 aprile 2015. La redazione di Poetarum Silva lo ricorda riproponendo, nell’originale e nella traduzione italiana di Lia Secci, l’incipit del suo romanzo Il tamburo di latta.

Zugegeben: ich bin Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt, mein Pfleger beobachtet mich, läßt mich kaum aus dem Auge; denn in der Tür ist ein Guckloch, und meines Pflegers Auge ist von jenem Braun, welches mich, den Blauäugigen, nicht durchschauen kann.
Mein Pfleger kann also gar nicht mein Feind sein. Liebgewonnen habe ich ihn, erzähle dem Gucker hinter der Tür, sobald er mein Zimmer betritt, Begebenheiten aus meinem Leben, damit er mich trotz des ihn hindernden Guckloches kennenlernt. Der Gute scheint meine Erzählungen zu schätzen, denn sobald ich ihm etwas vorgelogen habe, zeigt er mir, um sich erkenntlich zu geben, sein neuestes Knotengebilde. Ob er ein Künstler ist, bleibe dahingestellt. Eine Ausstellung seiner Kreationen würde jedoch von der Presse gut aufgenommen werden, auch einige Käufer herbeilocken. Er knotet ordinäre Bindfäden, die er nach den Besuchsstunden in den Zimmern seiner Patienten sammelt und entwirrt, zu vielschichtig verknorpelten Gespenstern, taucht diese dann in Gips, läßt sie erstarren und spießt sie mit Stricknadeln, die auf Holzsöckelchen befestigt sind.
Oft spielt er mit dem Gedanken, seine Werke farbig zu gestalten. Ich rate davon ab, weise auf mein weißlackiertes Metallbett hin und bitte ihn, sich dieses vollkommenste Bett bunt bemalt vorzustellen. Entsetzt schlägt er dann seine Pflegerhände über dem Kopf zusammen, versucht in etwas zu starrem Gesicht allen Schrecken gleichzeitig Ausdruck zu geben und nimmt Abstand von seinen farbigen Plänen.
Mein weißlackiertes metallenes Anstaltsbett ist also ein Maßstab. Mir ist es sogar mehr: Mein Bett ist das endlich erreichte Ziel, mein Trost ist es und könnte mein Glaube werden, wenn mir die Anstaltsleitung erlaubte, einige Änderungen vorzunehmen: Das Bettgitter möchte ich erhöhen lassen, damit mir niemand mehr zu nahe tritt. Einmal in der Woche unterbricht ein Besuchstag meine zwischen weißen Metallstäben geflochtene Stille. Dann kommen sie, die mich retten wollen, denen es Spaß macht, mich zu lieben, die sich in mir schätzen, achten und kennenlernen möchten. Wie blind, nervös, wie unerzogen sie sind. Kratzen mit ihren Fingernagelscheren an meinem weißlackierten Bettgitter, kritzeln mit ihren Kugelschreibern und Blaustiften dem Lack langgezogene unanständige Strichmännchen. Mein Anwalt stülpt jedesmal, sobald er mit seinem Hallo das Zimmer sprengt, den Nylonhut über den linken Pfosten am Fußende meines Bettes. Solange sein Besuch währt – und Anwälte wissen viel zu erzählen –, raubt er mir durch diesen Gewaltakt das Gleichgewicht und die Heiterkeit.
Nachdem meine Besucher ihre Geschenke auf dem weißen, mit Wachstuch bezogenen Tischchen unter dem Anemonenaquarell deponiert haben, nachdem es ihnen gelungen ist, mir ihre gerade laufenden oder geplanten Rettungsversuche zu unterbreiten und mich, den sie unermü dlich retten wollen, vom hohen Standard ihrer Nächstenliebe zu überzeugen, finden sie wieder Spaß an der eigenen Existenz und verlassen mich. Dann kommt mein Pfleger, um zu lüften und die Bindfäden der Geschenkpackungen einzusammeln. Oftmals findet er nach dem Lüften noch Zeit, an meinem Bett sitzend, Bindfäden aufdröselnd, so lange Stille zu verbreiten, bis ich die Stille Bruno und Bruno die Stille nenne.
Bruno Münsterberg – ich meine jetzt meinen Pfleger, lasse das Wortspiel hinter mir – kaufte auf meine Rechnung fünfhundert Blatt Schreibpapier. Bruno, der unverheiratet, kinderlos ist und aus dem Sauerland stammt, wird, sollte der Vorrat nicht reichen, die kleine Schreibwarenhandlung, in der auch Kinderspielzeug verkauft wird, noch einmal aufsuchen und mir den notwendigen unlinierten Platz für mein hoffentlich genaues Erinnerungsvermögen beschaffen. Niemals hätte ich meine Besucher, etwa den Anwalt oder Klepp, um diesen Dienst bitten können. Besorgte, mir verordnete Liebe hätte den Freunden sicher verboten, etwas so Gefährliches wie unbeschriebenes Papier mitzubringen und meinem unablässig Silben ausscheidenden Geist zum Gebrauch freizugeben.
Als ich zu Bruno sagte: »Ach Bruno, würdest du mir fünfhundert Blatt unschuldiges Papier kaufen?«, antwortete Bruno, zur Zimmerdecke blickend und seinen Zeigefinger, einen Vergleich herausfordernd, in die gleiche Richtung schickend: »Sie meinen weißes Papier, Herr Oskar.«
Ich blieb bei dem Wörtchen unschuldig und bat den Bruno, auch im Geschäft so zu sagen. Als er am späten Nachmittag mit dem Paket zurückkam, wollte er mir wie ein von Gedanken bewegter Bruno erscheinen. Mehrmals und anhaltend starrte er zu jener Zimmerdecke empor, von der er all seine Eingebungen bezog, und äußerte sich etwas später: »Sie haben mir das rechte Wort empfohlen. Unschuldiges Papier verlangte ich, und die Verkäuferin errötete heftig, bevor sie mir das Verlangte brachte.«

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Reloaded (riproposte estive) #12: Alfred Andersch a 100 anni dalla nascita

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Dal 16/7 al 31/08 (il mercoledì e la domenica) abbiamo deciso di riproporre alcuni articoli di qualche tempo fa, sperando di fare ai lettori cosa gradita, buona estate e reloaded (La redazione)

 

***

Leggendo Alfred Andersch

«indignatevi il cielo è azzurro» scrive
Andersch. Dei materni aguzzini pure
volto affilato e le lacrime a getto
conosco, flagellante passepartout.

Non sei diafana, madre. Stratagemmi
occlusioni tu dipani da sempre.
Commi rifili e cucire non sai.
Alle corde, terroristi ci chiami.

Anna Maria Curci

Alfred Andersch a 100 anni dalla nascita

di Anna Maria Curci

Cento anni fa, il 4 febbraio 1914, nasceva a Monaco di Baviera Alfred Andersch. Andersch ha ai miei occhi molti meriti, non ultimo quello di aver contribuito in misura consistente al riconoscimento della scrittura di Arno Schmidt. Suoi romanzi e racconti sono stati tradotti in italiano, in Italia fece il suo primo viaggio già nel 1934, in Italia fu soldato – ai tempi della “guerra totale” venne reclutato anche lui,  avversario politico del regime nazionalsocialista, lui,  che nel 1933 era stato rinchiuso per alcuni mesi nel campo di concentramento di Dachau -, in Italia, agli inizi di giugno 1944, prima disertò e fu poi tra i prigionieri delle truppe alleate, in Italia ambientò le vicende di alcune delle storie da lui scritte, in Italia soggiornò tra il 1962 e il 1963. Tuttavia, attualmente sono ben pochi in Italia a conoscerne il nome. Nel giorno del centenario della nascita il mio omaggio a questo scrittore si concretizza nella mia trasposizione in italiano di suoi versi e nella trascrizione dell’incipit del suo racconto Un amante della penombra, riportato qui nella traduzione di Italo Alighiero Chiusano.

Dalla raccolta del 1977 empört euch der himmel ist blau, “indignatevi il cielo è azzurro”, scelgo i versi che danno il titolo al volume e che sintetizzano in maniera chiara e incisiva i due fari della vita e della scrittura di Andersch: estetica e resistenza. Andersch ebbe a scrivere «L’estetica della resistenza altro non è che la resistenza dell’estetica.» A chi vuole separare artificiosamente i due ambiti, Andersch replica: «indignatevi il cielo è azzurro»:

(altro…)

Alfred Andersch a 100 anni dalla nascita

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Leggendo Alfred Andersch

«indignatevi il cielo è azzurro» scrive
Andersch. Dei materni aguzzini pure
volto affilato e le lacrime a getto
conosco, flagellante passepartout.

Non sei diafana, madre. Stratagemmi
occlusioni tu dipani da sempre.
Commi rifili e cucire non sai.
Alle corde, terroristi ci chiami.

Anna Maria Curci

Alfred Andersch a 100 anni dalla nascita

di Anna Maria Curci

Cento anni fa, il 4 febbraio 1914, nasceva a Monaco di Baviera Alfred Andersch. Andersch ha ai miei occhi molti meriti, non ultimo quello di aver contribuito in misura consistente al riconoscimento della scrittura di Arno Schmidt. Suoi romanzi e racconti sono stati tradotti in italiano, in Italia fece il suo primo viaggio già nel 1934, in Italia fu soldato – ai tempi della “guerra totale” venne reclutato anche lui,  avversario politico del regime nazionalsocialista, lui,  che nel 1933 era stato rinchiuso per alcuni mesi nel campo di concentramento di Dachau -, in Italia, agli inizi di giugno 1944, prima disertò e fu poi tra i prigionieri delle truppe alleate, in Italia ambientò le vicende di alcune delle storie da lui scritte, in Italia soggiornò tra il 1962 e il 1963. Tuttavia, attualmente sono ben pochi in Italia a conoscerne il nome. Nel giorno del centenario della nascita il mio omaggio a questo scrittore si concretizza nella mia trasposizione in italiano di suoi versi e nella trascrizione dell’incipit del suo racconto Un amante della penombra, riportato qui nella traduzione di Italo Alighiero Chiusano.

Dalla raccolta del 1977 empört euch der himmel ist blau, “indignatevi il cielo è azzurro”, scelgo i versi che danno il titolo al volume e che sintetizzano in maniera chiara e incisiva i due fari della vita e della scrittura di Andersch: estetica e resistenza. Andersch ebbe a scrivere «L’estetica della resistenza altro non è che la resistenza dell’estetica.» A chi vuole separare artificiosamente i due ambiti, Andersch replica: «indignatevi il cielo è azzurro»:

zwar schreibe ich jetzt nicht mehr
nur noch
für mich

andererseits schreibe ich nur   was
mir
spaß macht

ausgeschlossen
sagen viele   moral und
vergnügen
schließen sich aus

ich aber schreib’s in
eine
zeile

empört euch der himmel ist blau

è vero sì che non scrivo più
ormai se non
per me

d’altro canto però scrivo soltanto  ciò che
mi
diverte

non se ne parla proprio
dicono in molti    la morale e
il divertimento
si escludono a vicenda

ma io lo scrivo in
una
riga

indignatevi il cielo è azzurro

.

Alfred Andersch
(traduzione di Anna Maria Curci)

Sempre nel volume empört euch der himmel ist blau apparve una poesia precedentemente pubblicata, nel 1976, sulla “Frankfurter Allgemeine Zeitung” e che, negli anni di piombo e della legislazione di emergenza nella Repubblica Federale Tedesca, accese gli animi su posizioni contrapposte. Il bersaglio è quello che fu definito all’epoca Radikalenerlaß, vale a dire la direttiva, nota come Extremistenbeschluß  (in entrambi i casi riporto i termini nella grafia antecedente la riforma ortografica del 1998) e approvata il 28 gennaio 1972 dal cancelliere Willy Brandt e dai presidenti dei consigli dei ministri dei Länder. L’applicazione della norma, particolarmente rigida e restrittiva nei Länder governati dalla “Union” (CDU-CSU) – che l’avevano interpretata come vero e proprio “Berufsverbot“, divieto di accesso a posti nella pubblica amministrazione, in particolare per rappresentanti del movimento studentesco del ’68 – aveva suscitato proteste veementi sia all’estero, sia in Germania, con una esplicita accusa di incostituzionalità della norma.  La poesia è artikel 3(3), “articolo 3 comma 3” e inizia proprio con il testo del terzo comma del terzo articolo della Legge fondamentale della RFT del 23 maggio 1949. I riferimenti al passato recente e all’attualità sono puntuali e inequivocabili, durissimi e ampi nel ricorso a citazioni letterali dal dettato della legge, a passi biblici, a proverbi e detti popolari, ad espressioni volutamente volgari.

Artikel 3 (3)

1.

niemand darf wegen
seines geschlechtes
seiner abstammung
seiner rasse
seiner sprache
seiner heimat und herkunft
seines glaubens
seiner religiösen oder
politischen
anschauungen
benachteiligt oder
bevorzugt werden

2.

ein Volk von
ex-nazis
und ihren
mitläufern
betreibt schon wieder
seinen Lieblingssport
die hetzjagd auf
kommunisten
sozialisten
humanisten
dissidenten
linke

3.

wer rechts ist
grinst

4.

beispielsweise
wird eine partei zugelassen
damit man
die existenz
ihrer mitglieder
zerstören kann
eigentlich waren
die nazis
ehrlicher

zugegeben
die neue methode ist
cleverer

5.

dreißig jahre später
gibt es wieder
sagen wir
zehntausend
die verhören
die neue gestapo

wehrt euch
vielleicht gibt es zeitungen
die eine rubrik einrichten
jeden tag in einem kasten
eine visage
die fotografie einer fresse
die verhört
mit namen
beruf
adresse
sowie
in den meisten fällen
mitgliedsnummer der
nsdap

dann selbstverständlich
keine gewalt
sondern
geht hin
und zeichnet
die wohnungstüre
das haus
des folterers
mit hakenkreuzen

ich garantiere euch
der wird es sich überlegen
ob er noch einmal
verhört

der läuft zu
seinem boss
und sagt
sorry boss
die machen mich dingfest
das wird mir
zu gefährlich
dem geht der
arsch mit grundeis
hört auf zu winseln
wehrt euch
die beste verteidigung ist
der angriff
(clausewitz)

6.

als die nazis
während des krieges
in dänemark
den judenstern einführen wollten

trug der könig von dänemark
bei seinem nächsten ausritt
den gelben stern
auf seiner uniform

warum legen
der scheel
der schmidt
der willy brandt
der genscher
der maihofer
nicht den judenstern an
wenn sie
beim frühstück lesen
daß man schon wieder
eine lehrerin
gefoltert hat

ah ich vergesse
daß sie eine solche meldung
mit der lupe
suchen müßten

wie wär’s denn
bundesdeutsche zeitungen
wenn ihr
den deutschen dissidenten
wenigstens ein zehntel des raums
einräumen würdet
den ihr
den russischen
widmet
doch zieht ihr es vor
aus dem glashaus
mit steinen zu schmeißen

die splitter im fremden
anstatt den balken im eigenen
auge zu sehn

7.

das neue kz
ist schon errichtet

die radikalen sind ausgeschlossen
vom öffentlichen dienst
also eingeschlossen
ins lager
das errichtet wird
für den Gedanken an
die veränderung
öffentlichen dienstes

die gesellschaft
ist wieder geteilt
in wächter
und bewachte
wie gehabt

ein geruch breitet sich aus
der geruch einer maschine
die gas erzeugt

Articolo 3 comma 3 

1.

nessuno può
avere danno o
preferenza a causa
del suo sesso
della sua nascita
della sua razza
della sua lingua
della sua nazionalità o provenienza
della sua fede
delle sue opinioni
religiose o
politiche

2.

un popolo di
ex-nazisti
e dei loro
fiancheggiatori
già  torna a praticare
il suo sport preferito
la caccia ai
comunisti
socialisti
umanisti
dissidenti
alla sinistra

3.

chi è a destra
sogghigna

4.

per esempio
viene ammesso un partito
perché si possa
distruggere
l’esistenza
dei suoi membri
a dire il vero
i nazisti
erano più onesti

tocca riconoscere
che il nuovo metodo è
più accorto

5.

trent‘anni dopo
ci sono di nuovo
diciamo
diecimila
a fare interrogatori
la nuova gestapo

opponete resistenza
forse ci sono quotidiani
che inaugurano una nuova rubrica
ogni giorno in un box
un grugno
la fotografia di un ceffo
che interroga
con nome
professione
indirizzo
così come
nella maggior parte dei casi
numero di tessera del
partito nazionalsocialista

poi ovviamente
niente violenza
bensì
andate là
e disegnate
la porta dell’appartamento
la casa
dell’aguzzino
con croci uncinate

ve lo garantisco
ci penserà su due volte
se sottoporre a un interrogatorio
ancora una volta

quello corre
dal suo capo
e dice
sorry capo
quelli mi arrestano
per me è diventato
troppo pericoloso
quello ha
la strizza al culo
smettete di mugolare
opponete resistenza
la migliore difesa è
l’attacco
(clausewitz)

6.

quando i nazisti
durante la guerra
volevano introdurre in danimarca
l’obbligo per gli ebrei di portare la stella

il re di danimarca
durante la sua successiva uscita a cavallo
portò la stella gialla
sulla sua uniforme

perché
lo scheel
lo schmidt
il willy brandt
il genscher
il maihofer
non si appuntano la stella ebraica
quando
a colazione leggono
che hanno di nuovo
torturato
un’insegnante

ah dimenticavo
che dovrebbero cercare
una notizia del genere
con la lente d”ingrandimento

e come sarebbe allora
quotidiani della germania federale
se voi
concedeste ai dissidenti tedeschi
almeno un decimo dello spazio
che voi
dedicate
a quelli russi
preferite
tirar sassi al vicino
dai vostri tegoli di vetro

guardare la pagliuzza nell’occhio altrui
invece della trave
nel proprio

7.

il nuovo campo di concentramento
è già costruito

gli estremisti sono esclusi
dal servizio pubblico
dunque rinchiusi
nel lager
costruito
per il pensiero
il cambiamento
di servizio pubblico

la società
è di nuovo divisa
in sorveglianti
e sorvegliati

come al solito

un odore si diffonde
l’odore di una macchina
che genera gas

.

Alfred Andersch
(traduzione di Anna Maria Curci)

Un amante della penombra, del 1963, tradotto da Italo Alighiero Chiusano (la prima traduzione italiana apparve già nel 1967),  è il racconto breve e denso, un attraversamento, per il tramite dei suoi protagonisti, della Germania divisa e della sua storia, dagli anni di guerra al 1961, un testo da leggere, dal quale, come annunciato, riporto l’incipit:

I

Sua madre ci metteva parecchio, oggi a prepararsi: cosa abbastanza strana, perché in genere era una donna svelta. Coi suoi settantatré anni era ancor sempre la piccola signora sveglia e sicura di sé ch’era stata per tutta la vita. Il suo indugio, perciò, avrebbe dovuto sorprendere Lothar Witte, ma in realtà non lo sorprese: solo nel pomeriggio, poco prima che accadesse la disgrazia presso Barrentin, egli avrebbe appreso come mai sua madre, contrariamente alle proprie abitudini, quella mattina era stata a gingillarsi in casa prima di apparire, finalmente, e, percorrendo il sentiero del giardino lungo la villa di Frohnau, dirigersi verso la Opel nella quale Lothar, dopo aver già caricato un quarto d’ora prima le due valigie di lei, sedeva ad attenderla un po’ impaziente e un po’ trasognato. Sedeva là e fissava quella via di villini tutta drappeggiata di fogliame, fissava l’intonaco grigio chiaro di quel noioso edificio, in cui aveva abitato sino alla fine della guerra e nel quale era rimasta ad abitare sua madre (che ne affittava la maggior parte ad altri) e si rese conto che in verità fissava gli anni trascorsi con Melanie, senza provar nulla di particolare. Già da alcuni anni, quando veniva a Berlino, riusciva a far visita a sua madre e a girare per quella casa senza che il ricordo di Melanie lo spingesse a ripartire precipitosamente, come nei primi anni dopo quella mattina di ottobre del 1947 in cui Melanie era partita in modo così irrevocabile.  Quattordici anni dopo era una cosa superata, doveva essere superata, se Lothar era capace di starsene lì seduto a sonnecchiare, anziché mettere in moto e prendere il largo all’istante. Ma non ci pensava nemmeno: a Melanie, in fondo, non pensava che di sfuggita, così come già da gran tempo aveva smesso di nominarla in presenza di Richard Brahm, il marito di lei. Un giorno, quasi si fossero messi d’accordo, avevano dato fine entrambi al loro culto di Melanie, avevano rinunciato ai loro tentativi di celebrare il ricordo della sua scomparsa, e la sua ombra (un’ombra trasparente e luminosa, come poteva gettarla solo la delicata, abbronzata Melanie, che indossava di preferenza stoffe sottili dai colori molto puri, chiari, quasi stinti) non era più ricomparsa nei loro discorsi se non quando dovevano prendere decisioni a proposito dei bambini.

(da: Alfred Andersch, Un amante della penombra. Traduzione di Italo Alighiero Chiusano – qui nell’edizione Guanda, 1995, pp. 7-8)

_________________________________________________

Alfred Andersch nacque il 4 febbraio 1914 a Monaco di Baviera in una famiglia della piccola borghesia. Il padre subì il fascino del nascente partito nazionalsocialista e non fu estraneo al Putsch di Hitler del 1923. Il giovane Alfred, che aveva iniziato una formazione professionale come libraio e nel 1930 aveva aderito alla gioventù comunista, fu internato a Dachau all’indomani dell’avvento al potere di Hitler, più precisamente dopo l’incendio del Reichstag. Dal partito comunista uscì negli anni Trenta, anni nei quali, dopo la liberazione da Dachau, si dedicò alla propria formazione letteraria e fu direttore dell’ufficio pubblicità presso la ditta Leonar di Amburgo, specializzata nella produzione di carta fotografica. Agli inizi del 1944 fu soldato sul fronte italiano. Ai primi di giugno disertò, fuggendo dall’esercito nei pressi dell’eremo di Montevirginio. Catturato dalle truppe alleate, restò per sedici mesi negli Stati Uniti nel campo di prigionia di Fort Kearney, nel quale diede vita alla  rivista letteraria “Der Ruf: Zeitung der deutschen Kriegsgefangenem in den USA”, che avrebbe poi avuto la sua prosecuzione in Germania, dove Andersch fece ritorno nel 1945, con “Der Ruf”, periodico che Andersch diresse insieme a Hans Werner Richter e che contribuì in maniera determinante al dibattito e alla diffusione di temi culturali dell’immediato dopoguerra. Quando, già in piena guerra fredda, gli alleati ne proibirono la pubblicazione, Alfred Andersch fondò con Hans Werner Richter il “Gruppo 1947”, vero e proprio centro della vita letteraria nel secondo dopoguerra in Germania, al quale aderirono, tra gli altri,  Ingeborg Bachmann,  Heinrich Böll, Paul Celan, Ilse Aichinger, Hans Magnus Enzensberger, Günter Grass, Gabriele Wohmann, Peter Härtling.  Contemporaneamente, l’attività radiofonica di Andersch, sia come autore di radiodrammi, sia come responsabile di trasmissioni culturali, si intensificò. Fu nel corso di una puntata della rubrica “Bücherstunde”, ai microfoni dell’emittente Hessischer Rundfunk che Andersch, precisamente il 4 gennaio 1950, parlò di Arno Schmidt, “l’ignoto autore del Leviatano” uscito pochi mesi prima, come di un genio. La storia personale di una consapevole e responsabile ricerca della libertà all’interno di un contesto storico drammatico e complesso offrono la materia narrativa per i romanzi Die Kirschen der Freiheit: ein autobiographischer Bericht (1952) e Sansibar oder der letzte Grund (1957). Nel successivo Die Rote  (1960) l’aspirazione a costruire una trama più articolata gli valse il rimprovero di eccessiva macchinosità. Nel 1963 appare la raccolta di racconti Geister und Leute: Ein Liebhaber des Halbschattens;  rispettivamente del 1967 e del 1974 sono i romanzi Efraim e Winterspelt. Nel 1976,  la pubblicazione della poesia di Alfred Andersch Artikel 3(3) sulla Frankfurter Allgemeine Zeitung provocò uno scandalo per l’accusa esplicita di continuità con il nazionalsocialismo che Andersch aveva mosso in quel testo, poi pubblicato nella raccolta empört euch der himmel ist blau, ai responsabili del governo e delle decisioni politiche della Germania federale. Fin dal 1958 Andersch aveva trasferito la sua residenza in Svizzera, dove morì, a Berzona, il 21 febbraio 1980. Il racconto Der Vater eines Mörders apparve postumo, sempre nel 1980.

© Anna Maria Curci, 4 febbraio 2014

Quello che segue è un elenco dei titoli di opere di Alfred Andersch in traduzione italiana, pubblicato sul sito del Goethe-Institut, qui

Un amante della penombra / Alfred Andersch. Trad. di Italo Alighiero Chiusano. – Milano: Mondadori, 1967. – 237 p.
Tit. orig.: Geister und Leute; Ein Liebhaber des Halbschattens

Un amante della penombra / Alfred Andersch; trad. di Italo Alighiero Chiusano. – Milano: A. Mondadori, 1980. – 237 p.
(I capolavori della Medusa. 3. ser)
Tit. orig.: Geister und Leute; Ein Liebhaber des Halbschattens

Un amante nella penombra/ Alfred Andersch ; trad. di Italo Alighiero Chiusano. – Parma: Guanda, 1995. – 86 p.
(Prosa contemporanea)
Tit. orig.: Geister und Leute; Ein Liebhaber des Halbschattens

Le ciliege della libertà / Alfred Andersch. Trad. di Ervino Pocar. – Milano: Mondadori, 1958. – 116 p.
(Romanzi e racconti d’oggi; 9)
Tit. orig.: Die Kirschen der Freiheit

Le ciliege della libertà / Alfred Andersch; trad. di Ervino Pocar. – Parma: U. Guanda, [1993]. – 123 p.
(Prosa contemporanea)
Tit. orig.: Die Kirschen der Freiheit

Efraim : romanzo / Alfred Andersch. Trad. di Italo Alighiero Chiusano. – Milano: Mondadori, 1969. – 332 p.
Tit. orig.: Efraim

La notte della giraffa / Alfred Andersch. Trad. di Italo Alighiero Chiusano. – Milano: Il Saggiatore, 1960. – 53 p.
Tit. orig.: In der Nacht der Giraffe

Il padre di un assassino: romanzo / Alfred Andersch. Trad. di Amina Pandolfi. – Milano: Longanesi, 1983. – 108 p.
(La gaja scienza; 67)
Tit. orig.: Der Vater eines Mörders

Il padre di un assassino / Alfred Andersch. Trad. di Amina Pandolfi. – Milano: Guanda, 1990. – 108 p.
Tit. orig.: Der Vater eines Mörders

Il padre di un assassino / Alfred Andersch; trad. di Amina Pandolfi. – Milano: Marcos y Marcos, 2005. – 123 p.
(Le foglie; 78)
Tit. orig.: Der Vater eines Mörders

Piazza San Gaetano: suite / Alfred Andersch. Trad. di Valentina Di Rosa. – Napoli: Colonnese, 1990. – 77 p.
Tit. orig.: Piazza San Gaetano

La rossa: romanzo / Alfred Andersch. Trad. di Ervino Pocar. – Milano: Mondadori, 1961. – 273 p.
(Club degli editori)
Tit. orig.: Die Rote

La rossa / Alfred Andersch. – 1. ed. – A. Mondadori, 1967. – 275 p.
(Gli Oscar; 93)
Tit. orig.: Die Rote

La rossa / Alfred Andersch; [trad. di Ervino Pocar]. – Milano: Club degli editori, 1976. – 256 p.
(‘900 [Novecento]; 260)
Tit. orig.: Die Rote

Zansibar ovvero l’ultimo perché: romanzo / Alfred Andersch. Trad. di Italo Alighieri Chiusano. – Milano: Mondadori, 1959. – 205 p.
Tit. orig.: Sansibar oder der letzte Grund

Premio Fontane, 1964. Alfred Andersch e Arno Schmidt. Ingeborg Bachmann e Alfred Andersch

Premio Fontane, 1964. Alfred Andersch e Arno Schmidt. Ingeborg Bachmann e Alfred Andersch

POESIE DI GIANVITTORIO SCAVINO

IL POETA* …………………………………….. 

 .

Il poeta, pidocchio

delle leggende d’altrove, che lascia i solai

per giungere alle nostre case editrici

alle nostre stampatrici, al pubblico

che stuzzica nel profondo, sotto le grida avverse,

di pagina in pagina e poi

di versicolo in versicolo, limati,

sempre più pungenti, sempre più nel macigno

che è il cuore, filtrando

fra gorielli di birra finché un giorno

una luce scoccata da uno sguardo

ne ispira il guizzo da pensieri d’acqua smarcia,

nella perdizione che declina

da deliri d’assentio alla vinaccia;

il poeta, torturato, frustato,

freccia d’amore nei paesi in guerra

che solo la disperazione o disseccate

vene contratte riconducono

a paradisi di pubblicazione;

l’anima cieca che cerca

vita là dove solo

urla il dolore e la decomposizione,

l’allucinazione che dice

la parola comincia quando tutto pare

ingrovigliarsi, inchiostro pasticciato;

specchio gemello, rovesciato

da quello che credono gli uomini

incastonato in mezzo ai cigli,

sempre più nel contrario, nel fango lasciato

dai figli

di un dio, puoi tu non crederlo profeta?

.

DANZICA E UN TAMBURO*

.

Se per l’Elsenstrasse volgi il tuo passo

rasente i muri un giorno che piove,

non prestare attenzione

all’autobus numero nove

coi vetri appannati e (ci giurerei) l’intenzione

di bagnare i passanti infreddati.

Se verso Marienstrasse ti porta il tuo passo

in un giorno che piove fitto

volgi il pensiero al piccolo Oskar

che durante lo stesso tragitto

interruppe di scatto

il suo cinque quarti sincopato

e restò impazzito del nulla sparso

aspettandosi l’applauso del pubblico

(o almeno un segno d’apprezzamento)

convinto che stiamo tutti recitando

senza saperlo.

Se verso le vetrate del Sacro Cuore

volgerai il tuo sguardo,

non giudicare il piccolo Oskar

per la sua sconfitta

(ahi la sua voce, una fitta

sottile, spigolo al cuore)

e in te ritieni senza riguardo

le voci che lo dicono matto;

lui che batté la sua pazzia

su un tamburo di latta

e nelle cicatrici dello scaricatore

toccò la carne degli angeli,

si burlò dell’Inferno vestito a festa

nei giorni indecenti di un nero delirio.

Demone insaziabile di vetri infranti

segreto figlio di padre presunto

segreto padre di figlio negato,

conobbe la forza della disperazione

nell’impotenza delle sue mani,

ma tutto potrebbe accadere

se solo ricordasse il silenzio

che apre a infernali tentazioni

in incisioni di coltelli sonori,

gli amanti risorgerebbero

e i monti toccherebbero il fondo del mare.

.

LA SEPOLTURA DEL SABATO*

.

Sabato è il giorno più crudele, destando

bramosie ormonali dalla carne frolla, mischiando

routine e desiderio, fondendo

il vizio ed il vanto

il blasfemo ed il santo

il sospiro ed il rantolo.

Venerdì ci tenne caldi, coprendo

la pelle di abiti neri feroci di sole, offrendo

un Varietà quasi familiare

nella vastità del naufragare.

Domenica arriverà già con le strade

impozzate di neve sporca

e di residui di sangue feriale.

Città invernale,

la notte nella solitudine ormai rara

una nebbia da ciminiere mi lascia

voglie di zolfatara.

Siamo gente vuota

nel senso e nel corpo

nei gesti del torpore

usati

dal riflusso dal flusso

dal flusso d’ore.

Siamo gente di nota,

sapranno

che siamo vissuti (almeno quella sera)

per le lettere che intonano la lastra

dove ci scioglieremo come cera.

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NESSUNO

.

Era una vita piena di onde

e tempesta

nemmeno sdegnosa alla festa

all’ubriachezza alla donna

lasciva,

una vita che non si fermava

incrostata al salino di un porto

bagnata da un odore di pioggia e di terra

pestata.

Tu pensa la ricchezza

e la donna,

e l’avventura che pensi

di aver già tutta sfidata.

Tu pensa poterti fermare,

esser lontano di vaghezza infinita.

Tu pensa i servi e gli ori

e un’isola per cui

il tuo viso è il viso

perfetto di un re.

Ma trovarti poi a guardare

altre onde, un altro mare.

E pensare

dove dorme il tuo cane,

se ancora gli arriva la sbobba

e sotto i tavolacci

il pane raffermo e gli ossi,

se ancora ingarbuglia l’aria

a stanare il selvatico

se lo aizza la traccia

del cinghiale ferito

se la primavera ancora lo attizza

come brace nella sterpaglia.

Tu pensa allora partire,

anche solo per vederlo

sbatter la coda e morire.

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In memory of Abebe Bikila

 .

Chiamatemi grido

correrò come la fiamma

in un cielo di cherosene,

non veloce come il lampo

ma più a lungo del tempo

e della morte.

Chiamatemi urlo

getterò

via le mie scarpe e correrò

contro chi crede che questo

non sia sognare,

contro la vostra abitudine glaciale

contro la vostra tangenziale,

correrò

finché dai miei polmoni

non nasceranno i monsoni,

finché la strada non chiederà

pietà.

Chiamatemi grido

correrò

contro la sete

contro l’inconscio

contro la mente,

contro chi mi riporterà le scarpe

e allora saprò

che avrò corso per niente.

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*Tratte da Occhi di pirata, Blu di Prussia editrice, 2006.

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Sono nato a Savigliano (CN) il 24/12/84, ho conseguito la Laurea triennale in Lettere presso l’Università di Torino nel 2007 e in questo momento sono laureando in Medicina Veterinaria presso la stessa Università.

Nel 2006 è uscita la mia prima e unica pubblicazione, “Occhi di pirata”, Blu di Prussia editrice, con cui ho ricevuto una segnalazione al Premio Internazionale “Mario Luzi” nel 2007.

Altri premi e segnalazioni: vincitore nel 2002 della Biennale di Alessandria, nel 2005 decimo classificato al Premio di poesia “Club 3”, nel 2006 vincitore del Premio “Giacomo Leopardi” Città di Savigliano e terzo classificato al Premio di poesia “Alba Beccaria” Città di Roddi, nel 2007 vincitore del Premio Selezione al Premio Internazionale di Poesia Archè, Anguillara Sabazia Città d’Arte.

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